Das Projekt

Literatur ist etwas Wunderbares: Sie bringt uns zum Lachen und zum Weinen, zum Nachdenken und zum Träumen.

Die Weimarer Republik ist nicht nur aus historischer Sicht eine der bedeutendsten Epochen der deutschen Geschichte. Es war auch die Zeit großer Schriftsteller und großer Literatur. 

Die Ereignisse zwischen 1918 und 1933 – Ende des 1. Weltkrieges, Versailler Vertrag, Weltwirtschaftskrise, Aufstieg des Nationalsozialismus – bilden dabei den Hintergrund für außergewöhnliche Romane, herausragende Erzählungen und Theaterstücke, die für Furore sorgten. 

Weltbekannte Autoren wie Thomas Mann, Hermann Hesse, Stefan Zweig, Hans Fallada, Bertolt Brecht, Anna Seghers oder Franz Kafka sind untrennbar mit dieser Epoche verbunden. Aber auch weniger bekannte Literaten wie zum Beispiel Edlef Köppen, Jakob Wassermann, Gertrud von le Fort, deren Werke heute oft vergriffen sind, haben die besondere Atmosphäre dieser Zeit in ihren Stücken, Novellen, Romanen und Gedichten eingefangen und zu Papier gebracht. 

Es ist daher an der Zeit, dass die Literatur der Weimarer Republik endlich ein angemessenes Forum bekommt. 

Dabei beschränke ich mich nicht darauf, diese Meisterwerke deutscher Literatur zu betrachten und sie in einen historischen Kontext zu setzen – vor allen Dingen geht es um die Frage, was sie uns heute noch zu sagen haben. So lege ich auch den Finger in die Wunde gegenwärtiger Missstände. 

Ich freue mich auf den Austausch mit euch! Auf ein lebhaftes Miteinander hier auf der Seite! 

Euer

Jörg Mielczarek

3 Kommentare zu „Das Projekt

  1. Ein sehr schöner und wichtiger Impuls.

    Ich beschäftige mich gerade intensiv mit genau dieser Epoche. Vor kurzem habe ich Der Zauberberg von Thomas Mann zu Ende gelesen – und unmittelbar danach Sebastian Haffners Geschichte eines Deutschen. Diese Kombination hat mich sehr bewegt: erst die literarische Verdichtung einer untergehenden Welt, dann die nüchterne autobiographische Analyse dessen, was politisch folgte.

    Gerade die Frage, was diese Texte uns heute noch sagen, erscheint mir zentral. Ich bin gespannt, welche Werke Sie hier besonders hervorheben werden.

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